Auf den Spuren der Maya durch Südmexiko

Wo geht diesmal die Reise hin?
Nach Mexiko steht uns der Sinn!
Wir erkunden im Süden die Mayakultur
und verfolgen vier Wochen lang ihre Spur.
Begleitet uns auf dieser Tour!

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Resümee am letzten Tag

Veröffentlicht von am in Mittelamerika
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Mi. 14.3.18

Vier Wochen Mexikoreise sind vergangen. Morgen liegen noch die letzten 100 km zum Flughafen Cancun an, die wollen wir auch noch pannen- u. unfallfrei hinter uns bringen, dann waren es insgesamt 3270 km Fahrstrecke. Heute genießen wir in dieser schönen Anlage ein letztes Mal die warme Sonne der Tropen.

Wir hatten eine gute Zeit, haben viel gesehen, interessante und lustige Begegnungen mit Einheimischen und anderen Reisenden. Waren durchgängig bei bester Gesundheit, keinerlei Magen-Darm-Probleme oder Schlimmeres... Da kann man nur dankbar sein! Auch das mexikanische Essen ist bzgl. Schärfe besser als sein Ruf, man sollte sich nur vor scharfen Beilagen hüten...

Unser Reiseplan hat sich grundsätzlich bewährt, wir haben spontan unterwegs einige kleinere Aufenthaltsänderungen vorgenommen , die der vorgefundenen Situation vor Ort geschuldet waren, war alles kein Problem. Auf das heiße Klima waren wir eingestellt und haben es gut vertragen, aber viel geschwitzt. Die Beschränkung auf den tiefen Süden Mexikos war richtig, denn schon der ist recht weitläufig und beschert teilweise lange Strecken. Wir waren gewollt viel abseits touristischer Hauptrouten unterwegs und entsprechend oft allein auf weiter Flur. Haben uns aber immer sicher fühlen können, konnten bei Bedarf stets von den Einheimischen oder der Polizei auf unsere Fragen freundliche Auskünfte erhalten, es gab immer für Alles eine Lösung. Bisschen Spanisch macht das natürlich stets leichter... Auch Englisch hilft ein ganzes Stück, nur mit Deutsch ist beizeiten Feierabend.

Mexikos Süden lässt sich grundsätzlich gut als Selbstfahrer befahren, wenn man keine gleichen Straßen-Erwartungen wie zu Hause hat. Die erreichbare Durchschnittsgeschwindigkeit fällt wesentlich geringer aus, Dank vieler Topes, schlechter Straßenabschnitte, Kurven etc. Wir konnten zwei ganz unterschiedliche Landschaften mit unterschiedlichen Folgen auf unsere Fortbewegung „erfahren":

Die gesamte große Halbinsel Yucatan (bestehend aus mehreren Bundesstaaten) ist ein langweiliges tischebenes Korallengesteins-Plateau, nur wenige Meter über Meeresspiegel und bewachsen mit undurchdringlichem Trockenwald-Busch, der trotzdem üppig grünt und blüht. Die wenigen Straßen führen endlos schnurgerade hindurch, da kommt man relativ schnell voran. Die Provinz Chiapas mit ihrer starken indigenen Bevölkerung besteht demgegenüber aus Hügelland sowie rund um San Cristobal aus Bergland bis weit über 2000 Meter Höhe mit kalten Nächten. Meist begleitet einen eine schöne fotogene Landschaft, an schnelles Vorankommen ist hier aber überhaupt nicht zu denken: im armen Bundesstaat sind die Straßen noch schlechter und die Kurven ungezählt. Häufigere Indio-Dörfer ergeben auch mehr Topes... Also ist der Weg das Ziel!

Die Einsamkeit auf den Straßen ist noch merklicher als auf Yucatan, ausländische Selbstfahrer sind ganz rar. Nach einem Dutzend besuchter Maya-Ruinenstätten ist es wie bei ägyptischen Altertümern, katholischen Kirchen oder thailändischen Tempeln – es reicht irgendwann und wiederholt sich auch irgendwie. Aber natürlich beeindruckt insgesamt diese reiche vor-kolumbianische Geschichte des Landes mit ihren steinernen Zeugen. Sie gehören nicht ohne Grund zum Weltkulturerbe...

Bei unseren komplett vorausgebuchten Unterkünften (Booking.com) haben wir das volle Spektrum von ziemlich einfach bis ganz und gar ansprechend vorgefunden, das ergibt eine bunte Mischung an Standard und Komfort. Dazu vier Wochen aus den Reisetaschen gelebt, das wollen auch nicht alle...

Da freuen auch wir uns nun wieder auf unser Zuhause. Aber alles in allem hat uns das Land mit seinen freundlichen Menschen sehr gut gefallen, obwohl man hier durchaus in der dritten Welt ist! Entdeckungs- und abenteuerlustigen Travellern können wir es weiterempfehlen.

An dieser Stelle auch ein Dankeschön an René, den Betreiber diese Website, auf der wir durchgängig problemlos bloggen konnten. Wir wollen sie gerne bei einer nächsten Reise erneut nutzen!
Und somit verabschieden sich die 2oldytravellers für diesmal von ihren treuen Lesern, wir hoffen, wir konnten euch etwas unterhalten und ihr schenkt uns auch in der Zukunft eure Aufmerksamkeit bei evtl. neuen Reiseabenteuern!

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Eure Regina und Gerhard

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Blogeintrag veröffentlicht von Akumal, Quintana Roo, Mexiko Karte vergrößern
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Gast Mittwoch, 25 April 2018