19. Februar
Angekommen in Laayoune wollten wir auf dem Busbahnhof nächtigen, die Polizei schickte uns weiter, wir landeten schließlich auf dem Parkplatz eines Supermarktes, der zweite, den ich bisher in Marokko sah. Allerdings ist dieser geschlossen.

Der Diesel kostet nur noch 46 Eurocent in Westsahara, leider hab ich vor 300km voll getankt für 65ct.
Wir suchen nun einen Campingplatz für ein paar Tage zum Ausruhen und Wäschewaschen am Meer in Laayoune Plage.
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21. Februar
Wir haben Zuwachs bekommen, eine deutsch-französische Familie mit 4 Kindern, die alles verkauft hat und nun in einem 911er lebt und reist. Vor allem für Josie ist es schön, dass sie andere Kinder zum Spielen hat. So haben wir noch einen Tag drangehängt zum Entspannen in den angenehmen Temperaturen und um unsere lästigen Notwendigkeiten zu erledigen.
So brachen wir auf in Richtung Dakhla, wo in diesen Tagen ein Musikfestival stattfindet.
Auf halben Weg übernachteten wir in der Wüste.
22. Februar
Wir teilten die Strecke nach Dakhla noch einmal und hatten noch einen schönen Nachmittag am einsamen Strand, kauften von Fischern frischgefangenen Fisch für kleines Geld, und hatten ein lukullisches Mal am Abend.

26. Februar
Längst haben wir Dakhla erreicht. Wir kommen zu den Vorbereitungen für das Sahara und Meer Festival an. Leider ist das alles etwas unstrukturiert, es gibt kein gedrucktes Programm, auch ist es schwierig, den Wind- und Kitesurfmeisterschaften zuzuschauen, weil man nicht voraussagen kann, wann der Wind richtig ist, gestern konnten wir das erste Konzert miterleben wir blieben aber nicht lang, das war nicht wirklich meine Musik.
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Heute soll ein Kamelrennen um 4 Uhr am Nachmittag sein….
Sonst ist alles sehr angenehm, bis auf die Internetverbindung. Das Wetter passt, ich gehe täglich schwimmen. Gestern waren wir Kamelessen, war lecker. Leider muss ich nach dem Wochenende wieder aufbrechen, 6000km liegen vor mir….
27. Februar
und wieder ein wunderbarer Tag am Meer…
Am Nachmittag sind wir nach Dakhla zum Kamelrennen gefahren. Das wurde aber wegen der großen Hitze um eine Stunde verschoben, wir nutzten die Stunde um an den Beduinenzelten entlang zu schlendern, wir fingen uns einige Teeeinladungen ein, so saßen wir im Beduinenzelt, machten Smalltalk und tranken Tee.
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Langsam formierten sich die Zuschauer am Rennplatz und ich ging aufs Dach vom blauen Wunder mit Camera und Stativ. Irgendwie waren wir nicht so toll informiert, jedenfalls fand eine Fantasia statt, es liefen zwar vereinzelt und in Gruppen Kamele über die Rennstrecke, das schaute aber nicht nach Rennen aus…

Die Fantasia war aber sehr spektakulär und laut. Eine Fantasia ist ein Scheinangriff mit Pferden und alten Vorderladergewehren, die am Ende aus den unterschiedlichsten Positionen abgefeuert werden.
Danach ging’s wieder zum Kamelessen und Musikhören in der Stadt…
1. März
Irgendwie gibt’s jetzt täglich Austern, da kann man sich dran gewöhnen, für nur 3 Dh das sind ca 27 Eurocent das Stück.
Die Hauptattraktion des Festivals gestern war Youssouh‚ndour (ich hoffe das ist richtig geschrieben) ein senegalesischer Musiker wie alles bei dem Festival „public“ d.h. umsonst. Schöne westafrikanische Reggaemusik, es gab nur wenig kreischende Fans (bei den anderen Musikern gabs gar keine). Liegt wohl nicht im Naturell der Sahourians, die so einen Konzertbesuch als Familienausflug unternehmen.
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